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Paul Klee. Kein Tag ohne Linie
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Katalogbuch Bern 2005. Einer der Höhepunkte im Schaffen Paul Klees ist sein Spätwerk der Jahre 1938 bis 1940, das von einer außergewöhnlichen schöpferischen Intensität und Produktivität geprägt ist. ’Nulla dies sine linea’ - ’Kein Tag ohne Linie’ -, diese Sentenz nach Plinius notierte der Künstler im Jahre 1938 in sein Oeuvre-Verzeichnis unterhalb der Werknummer 365, eine Bleistiftzeichnung mit dem Titel "Süchtig". Die schwere Krankheit hinderte Klee zunehmend daran, sich der aufreibenden Ölmalerei zu widmen, und so entstanden Tag für Tag bedeutende Werke und ganze Bildzyklen auf Papier: Das zeichnerische Schaffen wurde zum Tagebuch. Ausgewiesene Kenner des Gesamtwerks von Paul Klee führen diese letzte Schaffensphase Klees in ihrer inhaltlichen und formalen Dichte sachkundig vor Augen. Die rund 120 vorgestellten Blätter stammen aus den Beständen des Zentrums Paul Klee, das über die international größte Kollektion von Werken des Künstlers verfügt. Text: Tilman Osterwold (HatjeCantz). 24,4 x 32,4 cm, 208 S., 192 Farb-., 38 SW-Abb., geb. mit SU.
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