Werner Spies: Auge und Wort. Gesammelte Schriften zu Kunst und Literatur


Verfasser von Werkverzeichnissen der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts, Professor an der renommiertesten Deutschen Kunstakademie, Direktor des Musée national d’ Art moderne im Centre Pompidou, bei der Konzeption erfolgreicher und großer Ausstellungen wegweisend, Schriftsteller großer Monographien und in der Tagespresse seit Jahrzehnten mit Kunstkritiken führend, mit Künstlern und Schriftstellern wie Max Ernst, Picasso und Beckett befreundet und zugleich deren Anreger: das ist Werner Spies. Sein Blick fällt auf die Kunst wie auf die Literatur - und wird zum Beweggrund seines Lebens und Schreibens. In seinem Oeuvre, das neben Werkmonographien und Zeitungsbeiträgen Aufsätze und Abhandlungen umfaßt, haben sich die Facetten dieses homme de lettres niedergeschlagen. Die literarische Brillanz seiner Texte ist einer originellen Kraft zu verdanken, die dem kreativen Potential des Gegenstandes nicht nachsteht. Seine Schriften waren bisher nicht an einem Ort versammelt. Die Ausgabe zeigt, wie Spies die Geschichte der Kunst von der Vormoderne zur Moderne erfaßt und sie in ihrer Kohärenz wie in ihren Brüchen und Verwerfungen zeigt. Hrsg.: Thomas Gaehtgens, Mitarbeit: Maria Platte. Ca. 4.200 S., ca. 800 Farbabb., gebunden. 10 Bände mit bedruckter Kassette entworfen von Andreas Gursky.

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